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Online-Umfrage Drucken E-Mail
Geschrieben von Armin Hentschel   
Mittwoch, 02 März 2005

Wir bitten um Ihre „Nutzeransicht“

Wir sind alle Nutzer von Wohnarchitektur. Aber die meisten Menschen wissen mehr über Automarken als über das Produkt Wohnung und was man nicht kennt, kann man nicht bewerten! Das IFSS bittet alle Nutzer der Plattform um Beteiligung an der Umfrage „Nutzeransichten“. Bitte wählen sie aus den 11 bildlich und textlich erläuterten Grundrisstypen den Grundriss aus, den sie – gemessen an ihren eigenen Wohnbedürfnissen - am besten finden.

Typ A: Flurtyp

Die Zimmer liegen ein- oder beidseitig an einem Gang. Er ist der dominante Weg durch die Wohnung, nur durch ihn gelangt man in die Zimmer. Die Funktionen der einzelnen Zimmer sind nicht zwingend vorgegeben.







Typ B: Hierarchischer Grundriss (Wohngruppengrundriss)

Trennung zwischen dominantem Wohnraum und weiteren Räumen (Kinderzimmer, Küche, Essplatz und Schlafbereich mit Bad). Ziel ist das störungsfreie Nebeneinander der Funktionen, wobei die Nutzungen weitgehend durch die Raumgrößen vorgegeben sind.









Typ C: Durchwohngrundriss

Ähnlich wie Typ B hierarchisch aufgebaut, aber mit einem nach zwei Seiten orientierten Bereich für Wohnen und Essplatz.









Typ D: Wohnraum als Mittelpunkt  / Verteiler

Der Wohnraum ist Mittelpunkt und Verteiler. Hauptsächlich durch ihn sind die Zimmer erreichbar; fast alle Wege führen durch ihn hindurch. Dadurch gibt es einen Gemeinschaftsraum und weniger Verkehrsflächen, was aber die Möglichkeit der Privatheit einschränkt.








F-Maisonette-OG.jpgTyp F: Maisonette

Hier findet das Wohnen auf zwei Ebenen statt. Die Treppe liegt innerhalb der Wohnung. Ebenerdig befinden sich Wohn- und Essbereiche,
oben die Schlafräume
und Kinderzimmer.





(Obergeschoss)














(Untergeschoss)

Typ G: Überdurchschnittliches Freiraumangebot

Wohnungen mit zugehörigem Freiraum, z.B. Gartenanteil bei Erdgeschoss-Wohnungen, Terrassen-Wohnungen.












Typ L: Loft

Heute werden verschiedentlich Neubauwohnungen errichtet, die man ursprünglich in umgenutzten Gewerbebauten vorfand. Beim hier gezeigten Loft beherrscht ein großer Raum ohne Zwischenwände und mit übergroßen Fenstern und Raumhöhen die Wohnung. Dieser Wohnungstyp bietet viel Spielraum für die persönliche Gestaltung, bei mittlerer Größe aber auch be-schränkte Rückzugs möglich



Typ M: Maisonette mit kleinem Innenhof (Atrium)

Wie alle marktüblichen Maisonettewohnungen findet Wohnen – wie im Eigenheim – auf zwei Etagen statt. Die hier gezeigte Wohnung nutzt die Möglichkeiten der Maisonette und schafft wohnungsnah einen privaten Freiraum. Durch einen Vorbau wird im Erdgeschoss ein sogenanntes „Atrium“ geschaffen: ein kleiner, besonnter Raum innerhalb der Wohnung.






(Obergeschoss)















(Untergeschoss)


Typ N: Reihenhaus mit versetzten Wohnebenen

Bei diesem Typ wird das übliche Reihenhaus verändert. Die Geschossebenen werden nicht gestapelt, sondern so geschichtet, daß Vor- und Rücksprünge, Galerien und nischenartige Freibereiche entstehen. Durch das Versetzen der Ebenen fällt in den Mittelteil der Wohnung Tageslicht von oben.







(Obergeschoss)















(Untergeschoss)


Typ O: Gartenhofhaus

In diesem Grundriss ist der private Freiraum Zentrum und Angelpunkt der Wohnung. Die größeren Wohnräume sind auf einen Gartenhof ausgerichtet, der somit Bezugs- und Mittelpunkt der Wohnung ist. Der Hof wird von zwei Seiten durch das Gebäude abgeschirmt, wodurch der Freiraum einen intimen, nach innen gekehrten Charakter erhält.






Typ P: Der gefächerte Grundriss mit ungewöhnlichen Zimmerschnitten

Abweichend von den üblichen, rechtwinkligen Zimmern werden Grundriss und Fassade hier aufgefächert. Dadurch entsteht ein fließender Grundriss mit eigenwilligen, individuellen Raumzuschnitten und interessanten Belichtungsmöglichkeiten, obwohl die Wohnung überwiegend nur von einer Seite Licht bezieht.

Letztes Update ( Freitag, 11 März 2005 )
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